Hotline:
+ 49 (0) 221 677 897 22
Anbieter: BBE media

Branchenreport PRIVATE FINANZPOWER 2015

Artikelnummer:154882
Veröffentlichungsdatum:01.03.2011
Sprachversion:Deutsch
Format:Printversion
Studientyp:Branchenreport
Seitenumfang:540 Seiten mit 337 Tabellen, Grafiken und Übersichten
Sterne (Bewertung):Für diese Studie liegt keine Bewertung vor.
1.250,00 €   *

WICHTIG: Alle Preise sind netto ausgewiesen. Abhängig von Versand- und Leistungsort ist hierauf noch USt. zu entrichten (Deutschland z.Zt. 19%). Der korrekte Gesamtendpreis wird Ihnen mit der Angabe Ihrer Rechnungsadresse, USt-ID-Nr. etc. im Bestellverlauf ausgewiesen. Weitere Informationen zu den Bestandteilen des Kaufpreises finden Sie in unseren FAQs.

* Hier können Sie die Währung umstellen, in der Sie bezahlen möchten.
Screenshots
Branchenreport PRIVATE FINANZPOWER 2015
Mehr über diese Studie
Inhaltsverzeichnis
Weitere relevante Studien
Unsere Garantie
 

Zahlen und Fakten zur Studie

Der Finanzkraft der deutsche Privathaushalt unter der Lupe: aktuelle Zahlen, Fakten, Trends und Prognosen
  • Wirtschaftsfaktor: Privathaushalte und ihre Wirtschaftskraft
  • Vermögen: Die Geld- und Sachvermögen der Privaten Haushalte
  • Einkommen: Woher die Bundesbürger ihre Einkommen beziehen
  • Sparverhalten: Warum ein Großteil der Einkommen gespart wird
  • Konsum: Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben
  • Kommunikation: Wie Internet und Mobilfunk das Verbraucherverhalten verändern


Inhalt der Studie

Vielfach unterschätzt und in den amtlichen Statistiken zumeist nicht gesondert ausgewiesen wird die Wirtschaftsleistung der Privathaushalte (Ein- oder Mehrpersonenhaushalte) in Bezug auf die im Haushalt unentgeltlich geleistete Arbeit, die aber letztlich maßgeblich dem Wohl der gesamten Volkswirtschaft zugute kommt. Die Statistiker beziffern diese Form der Wertschöpfung für das vergangene Jahr auf 842 Mrd. Euro. Die so berechnete Bruttowertschöpfung der Privaten Haushalte erreichte damit knapp 34 Prozent des 2,49 Billionen Euro umfassenden Bruttoinlandsprodukts bzw. 53 Prozent der verfügbaren Einkommen (1,57 Billionen Euro).

Das Privatvermögen der Deutschen summierte sich im Jahr 2009 auf etwas mehr als 10 Billionen Euro. Davon entfallen rund 47 Prozent auf Geldvermögen (Sparkonten, Wertpapiere, Lebensversicherungen u. ä.). Das Grundstücks- und (Wohn-) Immobilienvermögen umfasst einen Wert von 5,1 Billionen Euro, abzüglich der darauf lastenden Kredite immer noch 3,6 Billionen Euro. Demnach verbleibt ein Nettovermögen der Privaten Haushalte von etwa 8,6 Billionen Euro. Bis zum Jahr 2015 wird sich das Gesamtvermögen der Privaten Haushalte von gegenwärtig 11,8 Billionen Euro auf rund 13,4 Billionen Euro erhöhen. Das Nettovermögen eines Bundesbürgers über 17 Jahre lag 2007 statistisch bei 88.000 Euro und damit um 10 Prozent über dem Niveau von 2002. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass der Löwenanteil der Privatvermögen auf ein Zehntel der Bundesbürger entfällt, die jeweils über ein Nettovermögen von 220.000 Euro verfügen. Nach Altersgruppen betrachtet halten die 56- bis 65-jährigen Bundesbürger ein Nettovermögen von durchschnittlich jeweils 145.000 Euro.

Die Einkommensperspektiven werden von immer mehr Bundesbürgern positiv eingeschätzt. Die zunehmende Erwerbsquote, eine damit sinkende Arbeitslosenquote und wieder leicht steigende Löhne und Gehälter haben dazu beigetragen, dass nur noch 12 Prozent der erwerbstätigen Deutschen Ende 2010 davon ausging, dass sich die Einkommen verschlechtern; ein Jahr zuvor glaubten dies noch 20 Prozent der Befragten. Damit haben sich die Voraussetzungen für eine nachhaltige Belebung des Privatkonsums deutlich verbessert, wenngleich mit einer anhaltend hohen Sparquote von 11,4 Prozent zu rechnen ist, womit sich in 2011 ein Sparvolumen von 191 Mrd. Euro ergibt, bei einem verfügbaren Einkommen der Privathaushalte von 1,63 Billionen Euro.

Beim Privaten Konsum rechnen die Konjunkturexperten im laufenden Jahr mit einer Zunahme von 2,9 Prozent auf 1,48 Billionen Euro. Bis 2015, so die weitere Prognose, könnte der Konsum um jährlich 3 Prozent auf dann gut 1,7 Billionen Euro anwachsen. Hiervon fließen voraussichtlich 427 Mrd. Euro in den Einzelhandel (2010: 407 Mrd. Euro). Mit gut 21 Prozent der verfügbaren Einkommen bzw. mit über 24 Prozent gaben die Privathaushalte 2009 den Löwenanteil für den Bereich Wohnen und Energie aus und weitere 15 Prozent für den Bereich Verkehr. 12,4 Prozent der Ausgaben entfielen auf Nahrungsmittel, 5,7 Prozent auf Einrichten/Möbel/Hausrat und 4,5 Prozent auf Bekleidung und Schuhe.

Shoppen, weil es Spaß macht: Die Wirtschaftskrise 2008/2009 beeinflusst weiterhin die Kaufentscheidungen der Verbraucher. Sie versuchen, solider zu wirtschaften und zu sparen. Mehr als jeder Dritte ist deswegen zwischenzeitlich auf preiswertere Produkte umgestiegen; gleichzeitig wird weniger häufig eingekauft, und es werden pro Einkauf weniger Produkte gekauft. Dennoch gehen 64 Prozent der Bundesbürger weiterhin gerne shoppen, weil sie sich inspirieren lassen und Neues entdecken möchten. Das gilt insbesondere für die bis 40-Jährigen. Dabei besteht weiterhin der Reiz, ein Schnäppchen zu machen. Doch nicht immer steht der Preis als Kaufkriterium im Mittelpunkt. Insbesondere beim Kauf von Gesundheitsprodukten, Lebensmitteln und Haushaltsgeräten stehen Qualitätsaspekte im Vordergrund. Die meist genutzten Einkaufsorte sind Supermärkte (für 78 Prozent der Verbraucher) und Discounter (60,6 Prozent). An dritter Stelle rangiert mit 56,1 Prozent bereits das Internet. Kauf- und Warenhäuser folgen mit 32,6 Prozent auf dem vierten Platz.