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Branchenreport - Online Finance 2010

Artikelnummer:76971
Veröffentlichungsdatum:01.05.2010
Sprachversion:Deutsch
Studientyp:Branchenreport
Seitenumfang:über 540 Seiten mit über 400 Tabellen, Grafiken und Übersichten
Edition:0
Sterne (Bewertung):Für diese Studie liegt keine Bewertung vor.
690,00 €   *

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Zahlen und Fakten zur Studie

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Finanzgeschäfte per Internet setzen sich immer mehr durch. Rund 30 Mio. Verbraucher betreiben bereits Onlinebanking. Und die die Zahl der Onlinebanker steigt bis zum Jahr 2015 auf rund 35 Mio. und wächst damit stärker als die Zahl der Online-Nutzer allgemein. Online-Banking könnte in Deutschland mit für kommenden Herbst geplanten Einführung des elektronischen Personalausweises mit digitaler Signatur einen zusätzlichen Schub erhalten.

Der deutsche Markt für Online-Finanzdienstleistungen: aktuelle Zahlen, Fakten, Trends und Prognosen; Der Branchenreport Online Finance 2010 liefert Antworten auf die Fragen:
  • Welchen Einfluss hat die zunehmende Internet-Affinität auf die Entwicklung des Marktes?
  • Wie verändern sich die Zielgruppen für Onlinebanking, Onlinebroking, bei Online-Finanzierungen und -Versicherungen?
  • Welche Entwicklungspotenziale gibt es in den einzelnen Sparten?
  • Welche Bedeutung bekommt Mobile Banking?
  • Wer sind die Gewinner und Verlierer im Markt für Online Finance?


Inhalt der Studie

Bald über 17 Mio. Direktbank-Kunden: Das Direktbanking entwickelt sich auch weiterhin dynamisch, seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl der Nutzer auf über 14,5 Mio. nahezu verdreifacht. Bis Jahr 2015 könnte sich die Zahl der Direktbankkunden auf 17,5 Mio. weiter erhöhen.

Vermögensbildung online: In diesem Jahr werden bereits 10 Prozent der jährlichen privaten Geldvermögensbildung über das Internet getätigt, dieser Anteil wird bis 2015 um ein Drittel auf 15 Prozent zunehmen. Überdurchschnittliche Zuwachsraten werden für das Investmentsparen und das Wertpapiersparen erwartet. Die Quote der Neuanlagen über das Internet steigt von jetzt 17 Prozent auf rund 27 Prozent.

Aktiengeschäft begünstigt Direktbanken und Onlinebroker: Im Bereich der Aktienanlage wird das Onlinegeschäft stark zunehmen, da hier die Direktbankkunden besonders aktiv sind. Von der steigenden Nutzung des Internets für die Geldanlage in Aktien und Investmentfonds werden insbesondere Direktbanken und Onlinebroker profitieren.

Affine Zielgruppen: Besonders in den nachwachsenden Generationen ist das Interesse an der Nutzung des Internets für Banking und Brokerage stark ausgeprägt, während der persönliche Kontakt in der Bankfiliale zunehmend an Bedeutung verliert. Begünstigt wird dieser Trend durch die Finanzmarktkrise, die vor allem das Image der Bankberatung bei Filialbanken negativ beeinflusst hat und den Wechsel zu Direktbanken begünstigt. Von dem Trend zu Online-Banken profitieren auch die Autobanken. Besonders die junge Generation hat über den reinen Autokauf hinaus Interesse daran, Finanzprodukte rund um den Auto-Kauf von Herstellerbanken angeboten zu bekommen.

Banking per Handy: Schon heute stehen für das Banking über Mobilfunk potentielle Anbieter dieser Services in den Startlöchern. Ähnlich wie die Finanzoptimierer, die sich zwischen Banken, Versicherungen und den Endkunden geschaltet haben, können beispielsweise Mobilfunk- oder Portalbetreiber in naher Zukunft in diesen Markt einsteigen.

Nachholbedarf der Online-Versicherungen: Der Onlinevertrieb von Versicherungen bleibt derzeit noch stark hinter den Erwartungen zurück. Die Versicherungen werden sich aber der Bedeutung der zunehmenden Internetnutzung bzw. -akzeptanz auf Dauer nicht entziehen können.

Konsumentenkredite mit hohem Potenzial: Mit der Verlagerung von Absatzmärkten ins Internet werden dort auch Finanzierungsmöglichkeiten nachgefragt. Schon jetzt vergeben die im Online-Kreditgeschäft tätigen Spezialbanken rund 7 Prozent ihrer neuen Konsumentenkredite im Netz. Das bislang unausgeschöpfte Marktpotenzial ist noch enorm. Auch im Bereich Baufinanzierung ist weiteres Wachstumspotenzial zu erwarten.

Expertenmeinungen: Vor allem Kapitalanlagegesellschaften und Allfinanzvertriebe werden künftig verstärkt im Internet operieren. 78 Prozent aller im Zuge einer Expertenbefragung interviewten Entscheider aus der Finanzwirtschaft erwarten zunehmendes Online-Engagement vor allem bei Fondsgesellschaften. Auch Allfinanzvertriebe und Sachversicherer wollen künftig verstärkt auf das Internet setzen. Mehr als 70 Prozent der befragten 106 Experten rechnen hier mit einer steigenden Ausrichtung des Vertriebs auf das Internet. Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet auch bei den Kreditbanken und Bausparkassen eine weitere Fokussierung auf den Internet-Vertrieb. Genossenschaftsbanken (45 Prozent) und Sparkassen (44 Prozent) werden ebenfalls weiter in den Ausbau des Internetvertriebs investieren, für die Lebensversicherer sind die Erwartungen dagegen gedämpft. Nur weniger als ein Drittel der Experten glaubt, dass Lebensversicherer künftig das Internet stärker in ihrer Vertriebsstrategie berücksichtigen.