im Rahmen des wachsenden Außer-Haus-Verzehr scheint die Catering-Branche durch überdurchschnittliche Umsatzzuwächse besonders interessant. Dabei greift die Catering-Branche in verschiedene Segmente des Außer-Haus-Verzehrs ein.
Catering in seiner Funktion wird nicht nur von Catering-Unternehmen erbracht, die darin sicherlich ihre Kernleistung sehen, sondern auch von Gastronomen, Hotels, Eventagenturen, Messegesellschaften, Verkehrsbetrieben, Metzgereien u.a. Auch die kleine Branche der Home- Delivery-Betriebe „catert“ beispielsweise im Rahmen von Privatveranstaltungen, genauso wie ein reiner Event-Caterer.
Damit zeigt sich das Wettbewerbsumfeld der Caterer differenziert. Grundsätzlich gelten für Catering-Unternehmen dieselben Faktoren wie für den Außer-Haus-Verzehr insgesamt.
Einerseits schwinden die Unterschiede zwischen der Ernährung zu Hause und außer Haus, andererseits wird eine institutionelle Zuordnung der „Versorger“ mit Nahrungsmitteln immer schwieriger. Ein wachsendes Angebot verteilt sich auf immer mehr Anbieter.
Der Wettbewerbsdruck auf die bisherigen Catering-Unternehmen hat zugenommen.
Dieser Wettbewerb wird in den angestammten Betrieben Business und Care oftmals über den Preis ausgetragen. Weitere Konkurrenz ist für die deutschen Unternehmen, sofern sie nicht multinational agieren, durch internationale große Anbieter, die Deutschland als lukrativen und entwicklungsfähigen Markt sehen, zu erwarten.
Mit diesem komplexen Hintergrund sollen folgende Fragen von der folgenden Analyse beantwortet werden:
Wie stellt sich derzeit der Catering-Markt insgesamt dar und wie hat er sich in den letzten 10 Jahren entwickelt?
Von welchem Gesamtmarktvolumen können wir bis in das Jahr 2010 ausgehen und welche Rahmenbedingungen beeinflussen in welchem Maße die zukünftige Marktentwicklung?
Wo versteckt sich zukünftiges Potenzial, d.h. wo und wann sind wie viele Menschen Außer Haus unterwegs mit dem potenziellen Anspruch „mit Essen versorgt“ zu werden? Die Ausführungen sind von dem Gedanken geprägt:
Wo hält sich denn der Kunde auf?
Was unterschiedet den potentiellen vom tatsächlichen Esser?
Welches Leistungsspektrum bieten die potentiellen Anbieter an den Verzehrorten?
Wo liegen ungenutzte Potenziale?
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