|
|
BBE-Trend-Enzyklopädie 2003-2010/15 - Eine Chart-Studie in 9 Bänden
|
|||||||||||
| Zahlen und Fakten zur Studie: |
Neuere Version / Preis auf AnfragenEntwicklungen in Vertrieb, Handel, Konsum und Gesellschaft zusammengestellt und kommentiert von Ulrich Eggert, renommierter Experte für Trend- und Zukunftsforschung Die Trend-Enzyklopädie setzt sich aus folgenden Bänden zusammen:Die neunbändige „BBE-Trend-Enzyklopädie 2003-2010/15“ ist komplett zum Preis von € 1.150,- zuzügl. Versandkosten und USt. oder in einzelnen Bänden zu jeweils einem Themenblock erhältlich. (Preise s.u.) Trend-Enzyklopädie (Band 1 bis 9), ca. 1.400 Seiten | |||||||||||
| Inhalt der Studie: |
Handel ist Wandel. Das oft zitierte Sprichwort ist mehr als ein gefälliger Reim, sondern bringt die Schwierigkeit auf den Punkt, mit der sich Entscheider in der Branche täglich konfrontiert sehen. Kei.....
Handel ist Wandel. Das oft zitierte Sprichwort ist mehr als ein gefälliger Reim, sondern bringt die Schwierigkeit auf den Punkt, mit der sich Entscheider in der Branche täglich konfrontiert sehen. Keine Frage: „Der Erfolg im Geschäftsleben ist zunehmend von Wissen und damit von Informationsvorsprüngen abhängig. Auf diese Weise wird ein frühzeitiges Wittern von Chancen für das eigene Unternehmen leichter“ weiß Ulrich Eggert. Der Handelsexperte beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit Fragen der Trend- und Zukunftsforschung. Dazu veröffentlichte er bereits viele Studien und Fachbücher und ist immer wieder gefragter Vortragsredner auf Veranstaltungen für Handels- und Vertriebsmanager. In seiner neuesten Veröffentlichung, der Trend-Enzyklopädie 2003 – 2010/ 15, verfolgt Eggert ein ehrgeiziges Ziel, nämlich die aktuellsten und zukünftigen Entwicklungen von 2003 bis 2010/15 zu zeigen. Die Enzyklopädie informiert in neun thematisch voneinander abgegrenzten und abgeschlossenen Bänden über die wichtigsten Trends in Vertrieb, Handel und Konsum. In gut verständlichen Graphiken und Tabellen, sogenannten Charts, bringt Eggert handelsrelevante Entwicklungen auf den Punkt. In einem knappen Text erläutert er jedes Chart mit Blick auf den thematischen Zusammenhang: eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklungen von morgen für Marketing- und Vertriebsentscheidungen von heute. „Erkennen Sie die neuen Trends in Vertrieb, Handel, Konsum und Gesellschaft“ wünscht Ulrich Eggert seinen Lesern und unterstützt sie darin durch die neunbändige Enzyklopädie – zusammengestellt auf Grundlage unterschiedlicher Quellen. Damit ist sie eine wahre Fundgrube für Handelwissen up to date und eine Pflichtlektüre für erfolgsorientierte Handels- und Vertriebsmanager. Nachfolgend einige Highlights aus jedem Band: Band 1: Das konjunkturelle und wirtschaftliche Umfeld Rahmenbedingungen zur grundlegenden Einstimmung auf das kommende Jahrzehnt sind das Thema von Band 1. Hier findet der Leser das Wesentliche über die konjunkturelle Situation und Perspektive, über Zins- und Preisentwicklung, über Staatshaushalte und Schulden, über das brandaktuelle Thema Subventionen sowie über Schattenwirtschaft, Existenzgründer und Insolvenzen, von welchen die Handelsbranche auch in den nächsten Jahren nicht verschont bleiben wird. Trotz der heute allzu oft angesagten Untergangsstimmung zeichnet Eggert ein ausgewogenes Zukunftsbild, in dem er die auf Deutschland zukommenden Risiken nennt, aber auch die wirtschaftlichen Chancen zur Jahrtausendwende nicht unter den Tisch fallen lässt. Bevölkerungswachstum durch anhaltende Zuwanderung und ein hohes größtenteils vererbtes Privatvermögen werfen ein großes Gewicht in die Waagschale. Hohe Staatsschulden führen jedoch bis auf weiteres zu einer Dämpfung der Wirtschaft. Die zu erwartenden Rahmenbedingungen für 2010 zeigen auf, dass die Einwohnerzahlen zwar noch weiter leicht wachsen, die Gesellschaft andererseits jedoch durch Senioren- und Singlehaushalte gekennzeichnet ist, so dass der Staat zur Sanierung seiner Finanzen in erheblichem Umfang wird einsparen müssen. Subventionen einzusparen – ob in Einzelfällen oder nach der sogenannten Rasenmähermethode – lautet die Aufgabe der Politik vor diesem Hintergrund. Den Handel kann dies nicht weiter schrecken, ist er doch eine Branche, die als Subventionsempfänger so gut wie gar nicht auftaucht, wie Eggerts Charts eindrucksvoll belegen. Was den deutschen Steuerzahler die Milliarden kostet, sind insbesondere die Deutsche Bahn AG, die Wohnungswirtschaft – Stichwort sozialer Wohnungsbau- und die „heilige Kuh“ Land- und Forstwirtschaft. Band 2: Globale, weltweite Langfrist-Entwicklungen Wer hierzulande über Trends spricht, kommt natürlich an den USA nicht vorbei. Trends in den USA schwappen regelmäßig mit zeitlicher Verzögerung nach Europa und damit auch nach Deutschland herüber. Auch Eggert stellt daher die für die US-amerikanischen Konsumenten und Gesellschaft geltenden Trends sowie die wichtigsten in Vertrieb und Handel an den Anfang seiner internationalen Betrachtung. Um dann aber in wesentlich ausführlicherer Form auf Fakten und Trends zu sprechen zu kommen, die vom Euro herbeigeführt bzw. verstärkt wurden. Was das zusammengewachsene Europa für den Handel bedeutet, bringt Eggert auf eine kurze Formel: „Im Handel führt die Angleichung der Normen zu einem Trend der Internationalisierung, da sie zuvor als Handelshemmnisse gewirkt haben.“ Auf die Branche kommt eine Revolution zu, deren Folgen Eggert skizziert: Alles in allem: Nationale Großkonzerne werden auf internationaler Ebene leicht zu kleinen Zwergen. 50 Mrd. € Umsatz in Deutschland bedeuten 10 Prozent Marktanteil am deutschen Handelsumsatz, an dem Europas nur 3 Prozent. Eggert: „Die Folgen sind Großfusionen, Aufkäufe und damit in Fortsetzung „Fressen, Verarbeiten und Ausspucken“. Mag dies auch recht martialisch klingen, so sieht das Leben in Euroland für den Verbraucher nach 2010 doch angenehm aus. Eggerts Charts sagen gar einen neuen Lebensstil nach 2010 voraus: Das Leben als Designaufgabe, „der Mensch designed sich selbst.“ Konkret heißt das: Man pflegt die Gesundheitskultur durch Sportlichkeit und Wellness, man findet wieder Freude am Einfachen, Authentischen als Gegenpol zum Technikchaos. Kochen ist nicht mehr überlebensnotwendig (dafür gibt es den Außer-Haus-Verzehr), sondern Entspannungshobby. Dienstleistungen helfen den Menschen, das Leben zu genießen. Man teilt sich die Hilfskräfte mit anderen und nutzt beispielsweise einen Personal Shopper, der für den Privatmann lästige Einkäufe des täglichen Bedarfs erledigt. Auf der anderen Seite wird Konsum zu einem identitätsstiftenden Akt, der zur Selbstfindung, zur Sinnstiftung führt. „Shopping von morgen – also der Kirchgang von gestern?“ fragt Zukunftsexperte Eggert und weiht damit die Shopping Malls zu Kirchen der Moderne – wohl versehen mit einem Fragezeichen. Band 3: Trends in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft In Band 3 der Trend-Enzyklopädie 2003-2010/ 15 beantwortet Autor Ulrich Eggert auf über 200 Seiten und mit fast 150 Tabellen und Graphiken die Fragen, die den meisten Deutschen lange nicht mehr so auf den Nägeln gebrannt haben wie heute. Jetzt, da das Land sich in einer langandauernden Phase der wirtschaftlichen Schlechtwetterlage befindet und Unsicherheit am besten die weit verbreitete Stimmungslage kennzeichnet, gewinnen Fragen nach politischen und wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven an Relevanz. Wie entwickeln sich: Durch aktuelle Diskussionen bekannte Tatsachen wie beispielsweise die, dass Deutschland auf dem besten Weg in eine Rentner-Republik ist - bis 2030 werden voraussichtlich vierzehn Millionen mehr Sterbefälle zu beklagen als Geburten zu feiern sein - , würzt Eggert mit Zusatzinformationen, welche Händler besonders interessieren. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass gerade die über 50-jährigen „Senioren“ ihre wirtschaftliche Lage in Deutschland mehrheitlich als gut und sehr gut bezeichnen und damit deutlich über dem Durchschnitt aller Deutschen liegen? Ein anderer Trend, der zumindest teilweise auf den wachsenden grauhaarigen Bevölkerungsanteil zurückzuführen ist: Der Anteil der im Haushaltsbudget den Dienstleistungen zugewiesen wird, steigt kontinuierlich gegenüber den Konsumgütern, die im Handel zu erwerben sind. Das wird dazu führen, dass 2010 über die Hälfte der Nachfrage der Verbraucher Dienstleistungen sein werden (Abbildung 1, Band 3). Interessant in diesem Zusammenhang auch die Charts, die Ulrich Eggert zu Konsumschwerpunkten der Zukunft zeigt. Auf Basis der Werte von 2001 wird 2020 für Energie beispielsweise anteilsmäßig weniger ausgegeben werden müssen, so dass der Verbraucher freie Mittel für anderes gewinnt. Aufgrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung wird die Gesundheitspflege im Vordergrund stehen, aber auch Finanzdienstleistungen, um das Alter vorzufinanzieren. Auch künftig hoch im Kurs sind Unterhaltung und Freizeitleistungen, besonders kräftig dürften jedoch die Ausgaben für die Nachrichtenübermittlung wachsen. Wie aber entwickelt sich das gesellschaftliche Sorgenkind Nummer Eins, der Arbeitsmarkt? Den Trends auf dem Arbeitsmarkt widmet Eggert mehrere Charts. Bis 2020 werden genauso viele Arbeitsplätze abgebaut wie geschaffen werden. Das Problem ist, dass die traditionell mitarbeiterintensiven Sektoren wie Landwirtschaft und Industrie reduzieren. Auch der viel beschworene Dienstleistungsbereich wird nicht alle auffangen können, da beispielsweise Banken, Versicherungen, Post, Bahn und Telekom stark durchrationalisieren und weiter abbauen. An Wichtigkeit gewinnt hingegen der „quartiärer Bereich“ genannte Sektor, also der Bereich der Gemeinwirtschaft oder der Organisationen ohne Erwerbscharakter: der Staat selbst, Parteien, Verbände, Kirchen. Allerdings sind die Gehaltsperspektiven hier beschränkt. Eggert: „Diese verfügen nicht über ausreichendes Geld, da sie von Steuern und Spenden leben. Entsprechend werden sie nur niedrige Löhne zahlen können. Das hat zur Folge, dass das durchschnittliche Einkommensniveau in den nächsten Jahren nicht unbedingt steigen wird.“ Band 4: Verbraucher- und Nachfrageverhalten, Konsumententrends Nie waren die Verbraucher so verschieden wie heute. Dass sich die Kunden nicht wie in früheren Jahren nach Geschlecht, Familienstand und Alter oder nach sozialer Schichtzugehörigkeit einteilen und bestimmen lassen, wird an den Themen deutlich, denen die Charts in Band 4 der Trend-Enzyklopädie 2003 –2010/ 15 zu Konsumententrends zugeordnet wurden. Eggert: „Mindestens zwölf wichtige Konsumententrends berühren heute das Konsumverhalten.“ Ob ein Verbraucher männlich oder weiblich ist, ob er älter oder jung, Single oder Familienvater/-mutter ist, bestimmt auch heute sein Ausgabeverhalten. Hinzu kommen aber noch weitere Bestimmungsfaktoren. Ein Blick in Auszüge des Inhaltsverzeichnisses lässt erkennen, wie viele verschiedene, teils widersprüchliche Trends in entsprechenden Zielgruppenkonzepten berücksichtigt werden wollen: In den vergangenen Jahren ist der Nettoverdienst der Arbeitnehmer real zurückgegangen, den meisten stand damit weniger Geld für Dinge zur Verfügung, die über das absolut Notwendige hinausgingen. Dies wird sich im nächsten Jahrzehnt nicht verändern. Wie sich die Verbraucher auf diese Situation einstellen, wird Fachgeschäfte, die nicht zur Gruppe der preisaggressiven Anbieter gehören, nicht erfreuen. Handelsexperte Ulrich Eggert: „Bei Verbraucherbefragungen stellte sich heraus, dass auf jeden Fall weniger eingekauft werden soll und man sehr stark auf Preise und Sonderangebote achten wird. Die Geschäftsauswahl spielt dabei nur bedingt eine Rolle“. Händler, die sich viel Mühe mit den gewissen Extras –z.B. verlängerte Ladenöffnungszeiten, Kundenkarte, Gutscheine, Erlebniskauf - für ihre Kunden geben, werden diese im kommenden Jahrzehnt fein dosiert einsetzen, da sie gemessen an dem Stellenwert eines geringen Preises beim Kunden nur unter „ferner liefen“ rangieren (Abbildung 2, Band 4). Einer der Gründe dafür ist der Stellenwert, den Luxus, Exklusivität und Individualität heute für den Verbraucher hat, ohne dass ihm in jedem Fall die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Die Verbraucher setzen ihr Geld daher strategisch ein, sie kaufen vieles preisgünstig ein, um sich immer wieder einmal Teures leisten zu können. Nach dem Motto: morgens Aldi, nachmittags Aigner... Dennoch gibt es Konsumbereiche und Trends, die der Verbraucher weniger unter dem Gesichtspunkt der möglichst niedrigen Preise beurteilt und die auch dem Handel entsprechend gute Aussichten für die Zukunft bescheren. Eggert hebt hierbei den Wellness-Trend und den Convenience-Trend besonders hervor und stellt dar, was die Verbraucher sich jeweils davon versprechen. Inwieweit das Nachfrageverhalten von Alter und biografischer Situation der Konsumenten geprägt ist und welche Trends auszumachen sind, wird stellvertretend für weitere Gruppen für die Senioren, die Jugendlichen, die Frauen, Männer und Singles dargestellt. Die einzelnen Charts liefern interessante Informationen über die Zielgruppen, insbesondere aber auch dazu, welche Anbieter mit welchen Angeboten zu den Marktgewinnern der Zukunft gehören können. Band 5: Internet, Multimedia & Co: Die Ernüchterung schlägt E-Commerce Kein Thema hat in den letzten Jahren die Phantasie sowohl der Verbraucher als auch der Händler so angeregt wie Multimedia, Internet und E-Commerce. Da ist es nur selbstverständlich, dass dem weltweiten Netz auch ein eigener Band der BBE-Trend-Enzyklopädie 2003-2010/ 15 gebührt. Auf Seiten der Verbraucher sind die Top 10 der genutzten Online-Inhalte immer noch private E-Mails und Recherche über Suchmaschinen. Dennoch wird der Online-Vertrieb in Zukunft wichtiger werden und anderen Betriebsformen Marktanteile wegnehmen. Eggert geht davon aus, dass der Online-Vertrieb den klassischen Betriebsformen Anteile wegnehmen wird. „Es ist davon auszugehen, dass der klassische Versandhandel in seinem Onlinezweig den höchsten Anteil erringen wird, gefolgt von den Online-Anteilen des übrigen Einzelhandels und erst dann der Onlinevertrieb der Industrie und sonstiger Anbieter folgt.“ Mit E-Commerce wollen die Unternehmen mehr Kunden gewinnen, kostengünstiger anbieten, mehr Umsatz und mehr Rendite machen. Um das zu erreichen, muss ihr Angebot im Netz Service und Aktualität bieten, kaufanregend für die E-Commerce-Nutzer sein. Diese wollen vor allen Dingen eine einfache Handhabung haben, Dienstleistungen und Konsum-Mehrwert. Aber auch interessante Preise und einfache Wege bei der Bezahlung müssen hinzu kommen. Band 6: Multivariater Vertrieb durch Auflösung aller Grenzen Der Innovationsdruck, der auf den Handel zukommt, ist gewaltig. Es gilt das Gesetz von allen gegen alle: alle Unternehmenskategorien und Wirtschaftsstufen stehen im Wettbewerb zueinander, jeder versucht an das Geld des Endverbrauchers heranzukommen. Für die nächsten zehn Jahre erwartet Eggert, dass zwischen 33 und 38 Prozent aller Handelsumsätze verlagert werden, innerhalb des Handels untereinander, aber auch an externe Konkurrenten verloren gehen, die bisher nicht Handel mit dem Endverbraucher getrieben haben. Wer gegen neue Wettbewerber erfolgreich antreten will, muss erst einmal wissen, wer diese sind – den Kopf in den Sand zu stecken, hilft nicht weiter. In Band 6 der Trend-Enzyklopädie 2003-2010/ 15 informiert Eggert über die wichtigsten Betriebstypeninnovationen der nächsten Jahre wie Convenience-Shop, Freizeit- und Erlebniscenter, Factory Outlet Center oder Remote Ordering. Außerdem nicht aus dem Blick zu verlieren sind die Nichthandelsunternehmen, die aus unterschiedlichen Gründen und mit ganz unterschiedlichen Stärken in das Warenverkaufsgeschäft an den Endverbraucher einsteigen. Auch sie wirbeln die altbekannte Vertriebstypenlandschaft durcheinander, auf der Ulrich Eggert rund fünfzig bis sechzig verschiedene Vertriebstypen ausfindig macht. Welcher aber wird in Zukunft die besten Karten haben? Hierauf gibt der Autor eine klare Antwort: „Insgesamt lässt sich feststellen, dass rein warenorientierte Vertriebsformern tendenziell im Markt verlieren, rein vertriebsorientierte oder Systembildungen jedoch im Markt gewinnen.“ Band 7: Handels-Thesen und –Trends Der siebte Band der Trend-Enzyklopädie 2003- 2010/ 15 liefert auf über 350 Seiten und mit rund 250 Charts Entscheidern im Handel eine Fülle von strategischen Planungsansätzen für eine erfolgreiche Zukunft. In dreißig Thesen zündet Eggert ein Feuerwerk an branchenrelevanter Trend- und Zukunftsforschung, die sich nicht als Selbstzweck, sondern als Handlungswissen versteht. Thesen zu den Rahmenbedingungen des Handels um 2010 sowie zur Wettbewerbssituation in naher Zukunft stehen neben Thesen zur betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung, zu Handelsstrategien, Marketing, Organisation des Handels sowie zu den Handelsstrukturen 2010 und werden durch eine Fülle von Schaubildern untermauert. Zuweilen provokant formuliert, aber immer fundiert und auf Grundlage einer Fülle von Graphiken und Tabellen informiert der Autor über Trends, die die Branche im nächsten Jahrzehnt durcheinander wirbeln werden. So wie dies die sogenannten Power-Retailer tun werden, welche die Märkte demnächst noch stärker erobern werden. Diese Gruppe von Handelsunternehmen sind aggressiv in Preis und Werbung wie Walmart, Aldi, Lidl. Ein anderes Beispiel für einen Power-Retailer ist Ikea, das die bisher im Möbelhandel üblichen Denkschemata übertrifft und sein Sortiment bedarfs-, nicht aber lieferantenorientiert anbietet. Zumal Ikea sein eigener Lieferant ist, der Konzept, Design und Prototypen selbst entwickelt. Vertikalisierung heißt allgemein dieser in den nächsten Jahren immer wichtiger werdende Trend. Die Entwicklung der Marktanteile der Betriebsformen im Handel lässt erkennen, dass die großen Unternehmen ständig weiter an Anteilen zulegen – wobei die großen Gewinner nicht die Warenhäuser, sondern Discounter und Fachmärkte sein werden, die zu Lasten des traditionellen Fachhandels wachsen. (Abbildung 3, Band 7) Zwar ist meist viel die Rede von den Großunternehmen im Handel, während die erfolgreichen mittelständisch geführten Unternehmen weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Was nicht zu deren Schaden ist: Eggert nennt diese Unternehmen „kleine Riesen“ und bescheinigt denen gute Zukunftsaussichten. Filialunternehmen, Franchisegruppen, Einkaufsvereinigungen, aber auch Platzhirschunternehmen zählt er dazu. Diese kleinen Riesen weisen enorme Wachstumschancen auf, da sie nicht über die Führungs- und Organisationsprobleme der Großunternehmen verfügen, aber auch nicht über die schwache Finanzkraft der kleinen Unternehmen. Erfolg wird in Zukunft nicht an die Größe eines Unternehmens gekoppelt sein, was zählt, ist dessen Kompetenz. Als kompetent vom Verbraucher wird insbesondere das Unternehmen wahrgenommen werden, dem es gelingen wird, sich zur Marke zu machen, also in seinem Angebot von anderen Anbietern unterschiedlich zu erscheinen. Marke ist weniger das angebotene Sortiment, ist kein bestimmtes Produkt, sondern eine Idee, ein Konzept und damit eine Strategie. Wie aber sind grundsätzlich die Zukunftsaussichten des Handels? Diese Gretchenfrage beantwortet die BBE-Trend-Enzyklopädie überraschend positiv. (Abbildung 4, Band 7). Ulrich Eggert begründet seine Einschätzung: „Trotz allem Pessimismus ist der Handel im Prinzip fit für die Zukunft, er muss nur die aktuellen Entwicklungen für sich nutzen wollen.“ Band 8: Management-Trends: System- und Markenbildung als Überlebensstrategie auf allen Ebenen Dort, wo Band 7 aufhörte, nämlich beim grundsätzlich guten Zeugnis für die Zukunftsperspektiven des Handels, setzt der rund 340 Seiten starke Band 8 der Trend-Enzyklopädie 2003-2010/15 ein mit der Frage nach den Gewinnern. Eggert nennt die wesentlichen Erfolgskriterien: „Dazu zählt neben Kernkompetenz vor allem die Kooperationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Das Unternehmen muss einzigartig sein, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber Mitarbeitern und Kunden an den Tag legen.“ Die wichtigste Person für das Unternehmen wird mehr denn je der Kunde sein, zu dem eine Beziehung aufzubauen ist. Die Marktforschung mit ihren immer ausgefeilteren Instrumenten – Stichwort Database Marketing - spielt in Zukunft für systematisch geplante Kundenkontakte eine noch wichtigere Rolle. Ebenso aber auch die Mitarbeiter, die mehr noch als heute in alle Entscheidungen einzubeziehen sind, um eine permanente Verbesserung des Leistungsangebotes zu erreichen. Einzelhandel kann in Zukunft nicht mehr mit „einzeln handeln“ gleichgesetzt werden, sondern der Markt zwingt zur Kooperation in vielfältigen Ausprägungen – sei es als strategische Allianzen, als gemeinsames System, als Fusion oder Holding. Ihnen allen widmet die Chart-Studie rund fünfzig Seiten und bringt auf den Punkt, wie Systeme – speziell Verbundgruppen – in Zukunft auftreten müssen. Nämlich als stringente Systemzentralen, bei denen die Gruppenstrategie vor der Individualstrategie der Mitglieder steht und die Mitglieder paradoxerweise nur durch Teilverzicht auf Eigenständigkeit ihre Selbständigkeit im System erhalten werden. In Zukunft sollte ein Unternehmen sich selbst in den Augen seiner Kunden, aber auch in denen seiner Mitarbeiter und Geschäftspartner zur Marke machen. Eggert entwickelt das Szenario einer netzgeführten Marke als einen heute noch neuen Unternehmenstyp, welcher die gesamte Wertschöpfungskette beherrscht, aber doch nicht in Sachgüter investiert, sondern nur in Ideen und die Marke selbst. Im Unterschied zur vertikalisierten Industrie und zum vertikalisierten Handel handelt und produziert die netzgeführte Marke nicht, ist aber der Systemkopf, der Ideenträger (Abbildung 5, Band 8). Fit für die Zukunft? Im Anschluss an eine Übersicht über 24 Strategieansätze, die vor dem Hintergrund der Trends in den nächsten Jahren gute Ergebnisse wahrscheinlich machen, präsentiert der Autor seinen Lesern ein überzeugendes 22-Punkte-Programm zum Erfolg. Die Zukunft fängt bei jedem verantwortlichen Entscheider an, der sie Schritt für Schritt aktiv gestaltet. Und zwar nicht demnächst, sondern unverzüglich. „Fangen Sie morgen mit der Umsetzung an“ lautet daher auch Punkt 22 aus Eggerts Programm zum Erfolg. Band 9: Die Märkte der Zukunft Persönlicher Erfolgswille auf Basis zukunftsgerichteter Managementtechniken ist zwar notwendig, würde aber ins Leere laufen, wenn er die Märkte der Zukunft außer Acht ließe. Konsequenterweise befasst sich der letzte Band der Trend-Enzyklopädie 2003-2010/15 mit den Märkten der Zukunft. Mit Technotrends und Technologien, die neue Märkte schaffen genauso wie mit Dienstleistungsmärkten der Zukunft und Konsumschwerpunkten. Insbesondere die bislang in Deutschland eher unterbelichteten Dienstleistungen gelten als Markt der Zukunft. Auf die nähere Zukunft von 3-5 Jahren gesehen sind die Wachstumsbereiche vor allen Dingen Gesundheitspflege, Wohnungsmieten, Kommunikation, Versicherung und Vermögensbildung, währenddessen die Anteile der klassischen Handelssortimente zurückgehen dürften. Doch auch die Handelsbranche verfügt über Zukunftsmärkte, die sich als Quintessenz aus den in den Vorbänden genannten Trends ergeben. Als Beispiel seien seniorengerechte bzw. singleorientierte Angebote genannt. Immer aber geht es auch in Zukunft bei der Auswahl der richtigen Strategie um zweierlei: entweder um eine Warenstrategie mit dem Preis im Fokus oder um die Wertstrategie, in deren Mittelpunkt Service, Beratung und Erlebnis steht (Abbildung 6, Band 9). [Studien Infos ausblenden] |
|||||||||||
|
Band 1: Das konjunkturelle und wirtschaftliche Umfeld – Rahmenbedingungen A. Zur Trend-Theorie B. Die konjunkturelle Situation und Perspektive C. Zur Zins- und Preisentwicklung D. Staatshaushalte und Schulden E. Sozialabgaben und Steuern: Staatsquote F. Subventionen G. Schattenwirtschaft, Existenzgründer, Insolvenzen ca. 105 Seiten Band 2: Globale, weltweite Langfrist-Entwicklungen A. Die „Langen Wellen“ / Kondratieff-Zyklen B. Trends in den USA C. Euro-induzierte bzw. -verstärkte Fakten und Trends D. Global- und Basis-Trends E. Skizzen der Zukunft: Das Leben als Designaufgabe? ca. 66 Seiten Band 3: Trends in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft A. Bevölkerung und Haushalte B. Demographie C. Einkommen, Vermögen, Erbschaften D. Konsum-Klima und -Ausgaben E. Handelsumsätze F. Sparen G. Arbeitslosigkeit und Beschäftigung ca. 161 Seiten Band 4: Verbraucher- und Nachfrageverhalten, Konsumententrends A. Verbraucher, Konsumwelten, Zielgruppen B. Die Unsicherheit und Ängste der Verbraucher C. Lust auf Mobilität D. Pluralisierung und Multi-Optionalität E. Sparen am Konsum F. Der Luxus-Markt G. Vom Smart- zum Success-Shopper H. Gesundheit, Wellness und Wohlfühlen I. Convenience J. Senioren-Märkte K. Jugend-Märkte L. Frauen-Märkte M. Männer-Märkte N. Singles ca. 272 Seiten Band 5: IT, Internet, Multimedia & Co.: Die Ernüchterung schlägt E-Commerce A. Zur Situation - es gibt (noch immer) viele Gründe online zu gehen B. Sättigung der Nutzerzahlen? C. Nutzer-Typologie 2003 D. Marktwachstum durch Multi-Channel-Retailing E. Ernüchterung im E-Commerce F. Änderung der Handelslandschaft G. Erfolgsfaktoren im Internet H. Erfolg nur durch Kooperation und Allianzen I. Konsequenzen des Informationszeitalters ca. 102 Seiten Band 6: Multivariater Vertrieb durch Auflösung aller Grenzen A. Der Wettbewerb wird extrem B. Alle Grenzen fallen C. Die Atomisierung des Vertriebs D. Steigender Informationsbedarf ca. 94 Seiten Band 7: Handels-Thesen und –Trends These 1: Der Wettbewerb im Handel erlangt abnorme Ausmaße These 2: Das Wachstum im Handel bleibt auf Jahre gering These 3: Maßloses Flächenwachstum These 4: Die Gewinne im Handel bleiben auf der Strecke These 5: Der Handel muss den Handel vergessen ... These 25: Personalisierung und Individualisierung These 26: Der Handel braucht Emotionen These 27: Convenience Als Ausdruck der Service-Idee These 28: Der Handel muss selbst zur Marke werden These 29: Marktanteile: Filialisten und Systeme gewinnen These 30: Strategien - Auch die aktuellen Entwicklungen bieten dem deutschen Handel Chancen ca. 340 Seiten Band 8: Management-Trends: System- und Markenbildung als Überlebensstrategie auf allen Ebenen A. Strategie-Ansätze und Management-Tools B. Sieger-Typern und Gewinner-Strategien C. Unternehmer und Unternehmerverhalten D. Optionen E. Ohne „internes Marketing“ kein Erfolg F. Von Kundenorientierung zum Beziehungsmanagement G. Die Dienstleistungs- und Service-Strategie H. Die Convenience-Strategie I. Erlebnishandel: Grundsatzdiskussion J. Kooperation und Systembildung K. Der Handel macht sich selbst zur Marke L. NGM als konkrete Form moderner Markenbildung M. Von der Einkaufskooperation zur „Hybriden Verbundgruppe“ N. Handelsstrategien gibt es viele - auch in Zukunft: Kurzdiskussion von über 20 einzelnen Strategieansätzen O. Das 12-Punkte-Programm und andere Empfehlungen ca. 329 Seiten Band 9: Die Märkte der Zukunft A. Die sehr langen Entwicklungen auf der Basis von Technologien: Kondratieff-Zyklen B. Technologien und Intelligenz C. Time-Tables D. Reale Märkte E. Innovative Strategie-Ansätze ca. 65 Seiten [Inhaltsverzeichnis ausblenden] |
||||||||||||


